An Coronazeiten was Positives finden? Nein, nein!! Ich suche mich in dem Geschehen, suche und suche, mich vergeblich. Sehe mich vier Monate zurück im Pulk auf Kölner Bahnsteigen, im ICE beim Ein- und Aussteigen, Weiberfastnacht am Tanzbrunnen, eng, eingehakt, gesungen, gelacht, geschunkelt. Rosenmontag in der Menge am Zug in der Südstadt stehen, Kaffee an vollbesetzten Tischen bei Merzenich neben dem Gürzenich, später dem Zug folgend am Rudolfplatz, umarmen, knuddeln, lachen, reden, zwei Wochen später feinste Unterhaltung von Partnerlausch mit Lachflashs im kleinen Theater im Bürgerhaus Stollwerck. Und dann gegen Mitte März, alles gestoppt, kein ICE, kein Theater, keine Besuche, alles still, einkaufen nur noch Lebensmittel, zwei Wochen später nur noch mit Schnüsslappen. Doch immerhin, Quarantäne wäre schlimmer, dann dürfte ich nicht einmal das und müsste befürchten, dass dieses fiese Virus mich erwischt.
Mittwoch, 1. Juli 2020
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
David07 Königstein während der Buchmesse
Ohne dich läuft das Leben um mich herum weiter, mein Leben läuft weiter, ich gehe weiter, immer weiter. Aber ich nehme dich mit, überallhin...
-
Ohne dich läuft das Leben um mich herum weiter, mein Leben läuft weiter, ich gehe weiter, immer weiter. Aber ich nehme dich mit, überallhin...
-
Brigitte, genannt Brischid, hatte den süßesten Po und die gemütlichste Kneipe. Willem's gute Stube in der Lavesstraße direkt neben dem K...
-
Du bist gegangen. Vor einigen Monaten nun schon. Dabei denke ich bei jedem Schreibprojekt an dich, an deine Ratschläge. Wie bekomme ich es h...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen