Corona ist ein Ende, überraschend, unvorhergesehen, aprupt. Plötzlich ist alles anders. Für mich waren es die Worte des Berliner Virologen Christian Drosten auf es der Pressekonferenz des Bundesgesundheitsministeriums am 9. März 2020. Wir liefen geradewegs in eine Epidemie, die Lage sei absolut ernst. Das Virus breitete sich rasant aus, exponentiell sozusagen. Wie sich das dann auswirken würde, sahen wir in den schrecklichen Berichten aus Bergamo in Italien. An diesem Tag hörte ich auch zum ersten Mal das Coronavirus Update, ein Podcast mit Professor Drosten auf NDR Info.
Tags darauf hatten wir Tickets für Partnerlausch im Bürgerhaus Stollwerck in Köln. Mein Kölner Freund Robert zusammen mit Leslie Sternenfeld, den wir schon in Münster gesehen hatten mit "Das liegt alles am Wetter, mein Sonnenschein". Fahren wir hin? Wir fuhren hin, jedoch mit dem Auto, das wir in der Parkgarage des Motel One am Waidmarkt unterbrachten und wo wir auch übernachteten. Es war eine kleine super unterhaltsame Veranstaltung mit lustig performten intelligenten Texten von Robert Pfeffer und Leslie Sternenfeld. Ein paar Stunden konnten wir den Driss vergessen.
Tags darauf machten wir noch einen ausgiebigen Spaziergang über Deutzer Brücke, Rheinboulevard, Hohenzollernbrücke und trafen uns mit Rafael zum Essen bei Wellbeing am Rinkenphuhl, Nähe Neumarkt.
Als wir über die A1 nach Hause fuhren, war mir schon klar, dass es ein Erlebnis wie dieses nun für einige Zeit erst einmal nicht geben würde. Und so war es dann auch. Das Bürgerhaus Stollwerck wurde zwei Tage später geschlossen.
Dienstag, 30. Juni 2020
Samstag, 13. Juni 2020
Klugscheißer
Direkt nebenan wohnt ein Klugscheißer. Wenn der draußen ist und irgendjemand ist in der Nähe, beginnt er sofort klugscheißerisch rumzuquasseln, wenn jemand in der Nähe ist. Er weiß einfach alles, alles über Hausbau, Garten, Reisen und vor allem über Corona, hat eine Bekannte ihm ja gesagt.
Montag, 8. Juni 2020
Bengt in Nexö
Bengt war der Besitzer einer Ferienwohnung zwischen Feldern auf der Ostsee Insel Bornholm. Der nächste größere Ort war Nexö. Es war das Jahr 1983. Ich befand mich am Beginn einer Durststrecke durch eine Krise, die mich noch lange begleitete. Alles, was ich geträumt und mir aufgebaut hatte, war mit einem Knall zusammengebrochen. Den Knall spüre ich heute noch. Der Bornholm Aufenthalt zusammen mit Detlef, der sich in ähnlicher Lage befand, war wie ein Geschenk, obwohl er eigentlich wie ein Albtraum begann. Mit der Fähre von Ystadt waren wir in Rönne angekommen, fanden jedoch das Reisebüro, wo wir den Schlüssel abholen sollten, verschlossen. Es war Wochenende, alles war verschlossen. Allerdings hatten wir Angaben zur Adresse der Ferienwohnung. Also fuhren wir hin und fanden es mitten in der Pampa, ein bisschen Baustelle und verschlossen. Ein paar hundert Meter weiter befand sich ein Bauernhof. Da gingen wir hin und fanden eine unglaublich nette kleine Familie vor, die den Namen des Besitzers kannten, die Telefonnummer herausfanden und Bengt anriefen. Der kam nach einer Weile und war ausgesprochen nett das heißt, wir konnten einziehen. Das Appartement war sehr schön und groß. Doch essen gehen war nicht. Der nächste größere Ort war Nexö, doch Restaurants hatten geschlossen, schließlich war die Saison zu Ende. Im Supermarkt konnten wir jedoch prima einkaufen und dann selber kochen. Besonders erinnere ich ich an Dill, hier Tilli genannt, den es immer gab. Der Aufenthalt wurde noch richtig schön. Bengt kam jetzt öfter, weil er dabei war, eine weitere Ferienwohnung einzurichten, daher die Baustelle. Ab und zu konnte Detlef ihm helfen, schwere Teile zu transportieren. Im übrigen waren wir täglich auf Bornholm unterwegs, machten lange Wanderungen entlang der Küste, einmal sehr weit zur Festung Hammerhus, wo eigentlich ein Bus zurück zu unserem Parkplatz fahren sollte. Doch jetzt in der Nachsaison fuhr kein Bus und bis zum Auto waren es 16 Kilometer. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg und hofften, einer der Autofahrer würde uns ein paar Kilometer mitnehmen. Alle fuhren vorbei. Das waren verdammt lange 16 Kilometer. Ja, und an Bengt denke ich noch immer sehr oft, wenn ich an Dänemark denke.
Dienstag, 21. Mai 2019
Klassentreffen 6b
Süße sechzehn war ich alt. Sechzig Jahre sind vergangen seit dem Abschluss an der Marienschule in der Hammer Innenstadt. Eine schöne Runde traf sich vergangenen Samstag in den Zunftstuben in der Oststraße. Jede hatte eine kleine Geschichte mitgebracht.
Renate K. kam aus Gießen, der Mann war mitgekommen. Vor drei Jahren hatte sie sich bei einem Fahrradsturz schlimme Schulterbrüche zugezogen und ein paar Wochen später während des Urlaubs in Ägypten eine lange Treppe hinuntergestürzt, ins Krankenhaus gekommen und seitdem unsicher geworden in den täglichen Dingen.
Gudrun S. war während der Schulzeit schwanger geworden, das Kind wurde zu früh geboren und hat nicht überlebt. Die erste Ehe ging in die Brüche. Die zweite Ehe ging lange gut, doch seit zehn Jahren pflegt sie ihn. Was er hat? Alles, sagt sie. Wer ihn jetzt gerade versorgt, während sie hier ist? Eine Enkelin und die muss auch bald abgelöst werden.
Ulla R. erzählt von Läusetherapie gegen ihre Hepatitis Krankheit vor vielen Jahren, trotz unsportlichem Mann weiter sportlich tätig und verdammt gut drauf.
Christa K. pflegt seit zwei Jahren ihren inkontinenten Mann und weiß nicht, sie lange sie das noch stemmen kann. Mit ihr kann ich auch ein paar Anekdoten aus den Klapsenjahren auf dem Gelände des alten Rittergutes Heithof austauschen.
Rosemarie H. ist immer noch mit Immobilien und eigenen Mietobjekten beschäftigt, zum Teil in Hamm, zum Teil in Spanien, wo sie auch zeitweise wohnt.
Ingrid L. wohnt immer noch im Hammer Weste, Haus und Garten haben sie noch, allerdings nicht mehr so groß, einen Teil haben sie abgegeben, alles paletti.
Elisabeth D. geht es gut, hat durch ihren Mann, in jungen Jahren erfolgreicher Wasserballer bei Rote Erde Hamm, haben immer noch Kontakt zu Mannschaftskollegen mit Besuchen in Kanada zum Beispiel, hat Kinder und Enkelkinder.
Maria L. hat eine Mietimmobilie in der Nähe von Brokhof und Heessener Markt. Laufen ist nicht mehr so doll. Ansonsten alles klar.
Gisela R. wohnt in Drensteinfurt, ist mit dem Auto da, erzählt von früheren Urlauben mit Dachzelt durch Norwegen zum Nordcap.
Angelika S. war vor kurzem gestolpert, auf das Gesicht gefallen und hatte noch immer böse Schwellungen. Haus in Rhynern hat sie jetzt verkauft, weil der Mann schon lange tot ist und Haus und Garten ihr zuviel wurden, wohnt jetzt in einer schönen großen Wohnung.
Gisela G. wohnt immer noch im Welver, Sohn ist erfolgreicher Rechtsanwalt in Soest, Honorarprofessor an verschiedenen Hochschulen, Enkelkinder auch auf Erfolgsspur.
Dann gab's Informationen und Briefe von Mitschülerinnen, die nicht mehr da sind oder nicht kommen konnten:
Meine Freundin Christa R. ist im Dezember 2015 gestorben.
Ilse S. hat einen langen Brief geschrieben, Haus verkauft, jetzt Wohnung, viel auf Reisen, alles gut.
Gertrud B., meine Freundin vom Bauernhof in Opsen, die ich immer so bewundert hatte wegen ihrer Ordnung, ist inzwischen dement. Ingrid hatte mit ihr und dem Mann telefoniert. schon beim Klassentreffen vor fünf Jahren hätte sie schwere Orientierungsprobleme gehabt, nach der Veranstaltung ihr Auto nicht gefunden, der Mann musste sie abholen. Im Nachhinein denke ich, dass zwei Schicksalsschläge nun mit zunehmendem Alter nachwirken. Vor Jahrzehnten hat Gertrud zwei sehr kleine Kinder bei Verkehrsunfällen verloren.
Rita N. fährt wegen Augenleiden nicht mehr Auto und mit öffentlichen Verkehrsmitteln sei es von Warburg aus schwierig nach Hamm zu kommen.
Margot M. wohnt immer noch in Köln-Brück, konnte wegen Hüftoperation nicht kommen.
Angelika G., auch eine gute Freundin, war mit Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus.
Bärbel M., unsere Sportskanone, wohnt immer noch in der Nähe von Mainz, hatte einen Schlaganfall und ist zurzeit in der Reha.
Nach drei Stunden Zunftstuben mit Schnitzel-, Hähnchen-, Salattellern, Rotwein und Mineralwasser packte es noch ein Häufchen von sechs bis zur Eisdiele am Marktplatz zu Füßen der Pauluskirche.
Zu dritt dann noch ein Stückchen bis zum Parkplatz am Stadthaus mit Gisela und mit Ingrid bis zur Bushaltestelle am Westentor, wo sie gleich in die Eins einsteigen konnte.
In zwei Jahren wollen wir uns wieder treffen, damit wir uns dann auch noch wieder kennen. Jetzt waren wir 13 von 33, schreibt die Zeitung.
Renate K. kam aus Gießen, der Mann war mitgekommen. Vor drei Jahren hatte sie sich bei einem Fahrradsturz schlimme Schulterbrüche zugezogen und ein paar Wochen später während des Urlaubs in Ägypten eine lange Treppe hinuntergestürzt, ins Krankenhaus gekommen und seitdem unsicher geworden in den täglichen Dingen.
Gudrun S. war während der Schulzeit schwanger geworden, das Kind wurde zu früh geboren und hat nicht überlebt. Die erste Ehe ging in die Brüche. Die zweite Ehe ging lange gut, doch seit zehn Jahren pflegt sie ihn. Was er hat? Alles, sagt sie. Wer ihn jetzt gerade versorgt, während sie hier ist? Eine Enkelin und die muss auch bald abgelöst werden.
Ulla R. erzählt von Läusetherapie gegen ihre Hepatitis Krankheit vor vielen Jahren, trotz unsportlichem Mann weiter sportlich tätig und verdammt gut drauf.
Christa K. pflegt seit zwei Jahren ihren inkontinenten Mann und weiß nicht, sie lange sie das noch stemmen kann. Mit ihr kann ich auch ein paar Anekdoten aus den Klapsenjahren auf dem Gelände des alten Rittergutes Heithof austauschen.
Rosemarie H. ist immer noch mit Immobilien und eigenen Mietobjekten beschäftigt, zum Teil in Hamm, zum Teil in Spanien, wo sie auch zeitweise wohnt.
Ingrid L. wohnt immer noch im Hammer Weste, Haus und Garten haben sie noch, allerdings nicht mehr so groß, einen Teil haben sie abgegeben, alles paletti.
Elisabeth D. geht es gut, hat durch ihren Mann, in jungen Jahren erfolgreicher Wasserballer bei Rote Erde Hamm, haben immer noch Kontakt zu Mannschaftskollegen mit Besuchen in Kanada zum Beispiel, hat Kinder und Enkelkinder.
Maria L. hat eine Mietimmobilie in der Nähe von Brokhof und Heessener Markt. Laufen ist nicht mehr so doll. Ansonsten alles klar.
Gisela R. wohnt in Drensteinfurt, ist mit dem Auto da, erzählt von früheren Urlauben mit Dachzelt durch Norwegen zum Nordcap.
Angelika S. war vor kurzem gestolpert, auf das Gesicht gefallen und hatte noch immer böse Schwellungen. Haus in Rhynern hat sie jetzt verkauft, weil der Mann schon lange tot ist und Haus und Garten ihr zuviel wurden, wohnt jetzt in einer schönen großen Wohnung.
Gisela G. wohnt immer noch im Welver, Sohn ist erfolgreicher Rechtsanwalt in Soest, Honorarprofessor an verschiedenen Hochschulen, Enkelkinder auch auf Erfolgsspur.
Dann gab's Informationen und Briefe von Mitschülerinnen, die nicht mehr da sind oder nicht kommen konnten:
Meine Freundin Christa R. ist im Dezember 2015 gestorben.
Ilse S. hat einen langen Brief geschrieben, Haus verkauft, jetzt Wohnung, viel auf Reisen, alles gut.
Gertrud B., meine Freundin vom Bauernhof in Opsen, die ich immer so bewundert hatte wegen ihrer Ordnung, ist inzwischen dement. Ingrid hatte mit ihr und dem Mann telefoniert. schon beim Klassentreffen vor fünf Jahren hätte sie schwere Orientierungsprobleme gehabt, nach der Veranstaltung ihr Auto nicht gefunden, der Mann musste sie abholen. Im Nachhinein denke ich, dass zwei Schicksalsschläge nun mit zunehmendem Alter nachwirken. Vor Jahrzehnten hat Gertrud zwei sehr kleine Kinder bei Verkehrsunfällen verloren.
Rita N. fährt wegen Augenleiden nicht mehr Auto und mit öffentlichen Verkehrsmitteln sei es von Warburg aus schwierig nach Hamm zu kommen.
Margot M. wohnt immer noch in Köln-Brück, konnte wegen Hüftoperation nicht kommen.
Angelika G., auch eine gute Freundin, war mit Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus.
Bärbel M., unsere Sportskanone, wohnt immer noch in der Nähe von Mainz, hatte einen Schlaganfall und ist zurzeit in der Reha.
Nach drei Stunden Zunftstuben mit Schnitzel-, Hähnchen-, Salattellern, Rotwein und Mineralwasser packte es noch ein Häufchen von sechs bis zur Eisdiele am Marktplatz zu Füßen der Pauluskirche.
Zu dritt dann noch ein Stückchen bis zum Parkplatz am Stadthaus mit Gisela und mit Ingrid bis zur Bushaltestelle am Westentor, wo sie gleich in die Eins einsteigen konnte.
In zwei Jahren wollen wir uns wieder treffen, damit wir uns dann auch noch wieder kennen. Jetzt waren wir 13 von 33, schreibt die Zeitung.
Sonntag, 12. Mai 2019
Bernd
Du bist gegangen. Vor einigen Monaten nun schon. Dabei denke ich bei jedem Schreibprojekt an dich, an deine Ratschläge. Wie bekomme ich es hin, dass ein Text fließt, das heißt, dass ich den Leser mitnehme? Du hast es mir mit Detailkommentaren gezeigt. Ich habe es gelernt und habe nun täglich Freude daran. Und oft denke ich an zwei deiner Prosafragmente und frage mich:
Wer holt nun den armen Verschütteten ans Licht?
Und wer holt den Mediator aus dem Sumpf, damit Menschen auf diesem fernen Planeten leben können?
Irgendwie seltsam, dass du nicht mehr da bist, ich dich nie persönlich treffen kann.
Ruhe in Frieden, lieber Bernd.
Wer holt nun den armen Verschütteten ans Licht?
Und wer holt den Mediator aus dem Sumpf, damit Menschen auf diesem fernen Planeten leben können?
Irgendwie seltsam, dass du nicht mehr da bist, ich dich nie persönlich treffen kann.
Ruhe in Frieden, lieber Bernd.
Donnerstag, 26. April 2018
Madame Fleischhauer
Madame Fleischhauer, französisch ausgesprochen (Fleischhöhäär oder so ähnlich), war zu Zeiten der Oberstufe des Hammer Mädchengymnasiums meine Nachhilfelehrerin in Französisch. Mir fehlte nämlich fast die gesamte Mittelstufe, weil ich die Realschule besucht hatte. Also Madame Fleischhauer wohnte in Hamm-Werries in einer gediegenen Altbauwohnung, die auf mich wirkte wie ein Museum mit wunderschönen alten Sachen. Sie war Witwe und musste sich wohl das Geld dazu verdienen, obwohl sie schon über achtzig war und kaum noch sehen konnte. Allerdings war sie immer tiptop angezogen, geschminkt und gestylt, wenn sie in der City aus dem Bus stieg und mit dem Stock auf dem Gehweg langstakste zu ihrem Unterrichtsraum. Das war ein kleiner Raum in der Gaststätte "Alt Hamm" an der Ecke Nordstraße/Nordenwall, sicherlich eins der ältesten Häuser in Hamm. Jedenfalls bin ich sehr gern in ihren Unterricht gekommen. Es war nie langweilig, wenn ich die französischen Verben rauf- und runterkonjugieren musste, sie mir die Zeitformen aufschrieb und mir hin und wieder ein Histörchen aus ihrer Pariser Vergangenheit erzählte. Sie war nämlich Schauspielerin an der Comedy Francaise gewesen. Nach mir kam oft ein Schüler des Jungengymnasiums in den Unterricht, Sohn vom Doktor Ochs. Dann meinte sie oft am Ende des Unterrichts: "Der Böff (Boeuf = französich für Ochse) kommt gleich." Wenn ich an sie denke, ist mir besonders ihr knallrot geschminkter Mund in Erinnerung und die Lippenstiftreste an ihrer Teetasse. Ja, sie bestellte immer Tee und hantierte dann umständlich mit Teeglas, Zucker, Keks und Löffel herum. Herrlich diese Frau.
Samstag, 7. April 2018
Angelus
Sechs Jahre Nonnenschule. Täglich Punkt 12 Uhr läutete die Kirchenglocke von St. Agnes unmittelbar neben dem Schulgebäude. Mit dem ersten Ton sprangen wir alle auf und ein Mädchen musste vorbeten. Ich glaube, es wurde "Gegrüßet seist du Maria" gebetet. Ja, eine von uns musste vorbeten und wir anderen mussten weiterbeten.
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